Autofahren auf der „falschen Seite“

Mir war das Autofahren auf der „falschen Seite“ alles andere als geheuer. Ich hab mich ewig davor gedrueckt. Zum Glueck hatten wir nur ein Auto und Greg brauchte es, um zur Arbeit zu kommen. Am Wochenende fuhr er auch immer  – gut, dass Maenner so scharf auf’s Autofahren sind.

Dann passierte es – an einem Wochenende brach Greg sich das Schluesselbein. Der Arm war mindestens fuer sechs Wochen in der Schlinge – Autofahren ade! Ich musste meine „Angst“ also ueberwinden und durfte jeden Morgen und jeden Abend 1.5 Stunden fahren, um ihn bei der Arbeit abzuliefern und ihn wieder abzuholen. Solange er mit im Auto sass, war ja alles ok, aber vor der Fahrt allein in unserem weissen Mitsubishi Magna graute es mir. Ganz ueblich war, dass ich statt dem Blinker, den Scheibenwischer anmachte und umgekehrt und gern in der Tuer nach dem Schaltknueppel suchte.

„Maggie“, wie wir unser Auto tauften, mochte Greg lieber als mich (da bin ich mir ganz sicher!) und machte es mir nicht einfach! Jedes Mal, wenn ich allein fuhr ging irgendwas nicht. Einmal gab es sogar eine kleine Explosion unter der Motorhaube und Greg musste mich mit einem Kollegen auf dem Highway suchen kommen. Nach den sechs Wochen Training mit Maggie kann mich heute nichts mehr erschuettern, ausser wieder in Deutschland „auf der falschen Seite“ zu fahren.

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Ein Gedanke zu „Autofahren auf der „falschen Seite“

  1. Hey kleines habe auf dem weg zur Arbeit deinen Kommentar gelesen und mich amüsiert also wie ich sehe hast du immer noch deinen Humor beibehalten😀lieben Gruß aus kalten feuchten hamburg💦 Kuss shirin

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