Kelly wer? Kelly Slater!

Ich spazier die 150m die Strasse runter zum Newcastle Beach. Nur der Parkplatz des Holiday Inn liegt zwischen unserem Balkon und „unserem Strand“, wie wir ihn liebevoll nennen (kurz bevor wir umzogen, haben sie das Hotel abgerissen und nun steht dort ein Appartmentgebaeude). ‚Mensch ist hier heute viel los‘ denk ich und hopps die ca. 30 Stufen runter zum Spazierweg direkt am Strand. Ich laufe meine uebliche Runde entlang Newcastle Beach, am Newcaslte Ocean Bath und Fort Scratchley vorbei zu meinem Lieblingsstrand „Nobby’s Beach“ und weiter am Leuchtturm vorbei auf den Hafendamm.

Der Himmel ist hellblau, keine Wolke weit und breit, ich fuehl mich wie im Paradies. Dann „Bzzzzz“ Kitzeln auf der Wange, ich schwinge meine Hand uebers Gesicht, wieder „Bzzzzzz“ Kitzeln auf der Nase – immernoch. Naechster Schwung „Bzzzzz“ auf der Stirn . . .darf ich vorstellen Newcastle’s „sticky flies“ (klebrige Fliegen). Also ich glaub sie sind die nervigsten Viecher hier. Die juckt es gar nicht, ob man da schon halb Akrobatik macht, um sie loszuwerden, sie kommen immer wieder. Meistens hat man wenigstens eine im Gesicht und so 30 auf dem Ruecken kleben, die mit spazieren gehen.

Mein Kampf mit der Fliege wird von einem lauten ‚Tuuuuuuuuuuuuuuuut!‘ unterbrochen, ein riesiges Kontainerschiff empfangen von drei Schleppern macht langsam seinen Weg in den Hafen. Ich drehe um und mache mich auf den Rueckweg.

Zurueck am Newcastle Beach kapier ich erst jetzt, dass es irgendein Surfwettkampf ist – deshalb all die Leute. Nicht, dass ich irgendwas ueber’s Surfen (Wellenreiten) weiss. Es ist so ein schoener Tag, ich setz mich auf die Stufen und guck mir den Trubel aus der Ferne ein bisschen an. Ueber die Lautsprecher wird der naechste Surfer angekuendigt: Kelly Slater (ja es ist auch ein Maennername). Das Wasser ist tuerkis, die Wellen rollen super ein, der Surfer bietet eine Wahnsinnsshow und dann trau ich meinen Augen nicht: Delfine springen neben dem Surfer!

Wow! Ganz aufgeregt und mit breitem Grinsen im Gesicht rufe ich Greg vom Handy an. „Du, hier ist grad so’ne Surfcomp und da sprangen doch glatt Delfine neben dem Surfer – echt irre!“ – „Wie der hiess?“ – „Irgendwas mit Kelly“

„Kelly Slater?“ fragt Greg. „Ja, genau.“ antworte ich ganz unbedacht.

„Mensch, das ist einer der besten Surfer der Welt und ich bin bei der Arbeit.

Na toll!“

Delfine

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