Schaut mal rein auf Instagram #a_finn_photo

Och Mensch, nun ist mein letzter Eintrag schon Ewigkeiten her. Der Sommer ist nun endlich in Deutschland eingekehrt und der Winter ist hier. Kaum zu glauben aber wahr, es gab sogar ein klitzekleines bisschen Schnee nicht allzu weit weg von Newcastle und das Skigebiet liebt die Temperaturen.

Der Wind ist eisig und die Klimaanlagen wurden auf ‚heizen‘ umgestellt, wenn man eine hat.
Normalerweise wird es immer schon im April frisch, aber dieses Jahr war es super Wetter bis vor zwei Wochen.

Selbst der Regen und die frische Brise können die abgehärteten Surfer nicht abhalten. Auch wir sind noch immer viel unterwegs, so dass ich selten zum still sitzen komme. Ich dachte vielleicht habt ihr lust mir auf Instagram zu folgen. Es werden ab u an Fotos von meinen Kindershoots zu sehen sein, aber ich werde auch Bilder aus dem australischen Alltag, vom Meer, den Känguruhs u Koalas posten.

Wäre schön, wenn ihr mir auf Instagram folgt #a_finn_photo

Was würdet Ihr denn sonst gern über Australien wissen? Schiesst mal los, vielleicht fällt mir ja eine passende Geschichte dazu ein!

Neue Anfaenge! Bilder der Glenrock Lagoon – Buschfeuer

Die Buschfeuer sind noch gar nicht so lange her und der Schrecken sitzt noch tief in den Knochen. Zum Glueck waren wir nicht direkt betroffen, aber es war wirklich nur um die Ecke. Das Wetter spielt hier ein bisschen verrueckt. Einen Tag ist es 35 Grad mit heissem Wind und den naechsten ist es 18 Grad mit kaltem Wind – da weiss man gar nicht mehr, ob nun Sommer oder Winter ist. Hoffen wir mal, dass uns die Buschfeuer fuer den Rest des Sommers verschonen werden.

Wir haben es nun nach zehn Jahren endlich mal geschafft die Glenrock Lagoon zu besuchen. Knapp 3 Stunden runter und wieder hoch haben wir gebraucht, da wir natuerlich auch die Jungs (2&4) mit hatten ansonsten soll es wohl nur 2 Std dauern. Es gab viel zu entdecken in dem National Park. Nach den ersten 300m hab ich mir fast in die Hose gemacht, weil ich es im Laub rascheln hoerte und meine Freundin mir grad neulich erst davon berichtete, dass sie die ersten Schlangen beim Gassi gehen entdeckt hatte. Nach einem kleinen Quietschen, da ich gemeint habe einen Schlangenkopf zu sehen, hab ich mich dann doch wieder beruhigt, da das Viech noch Beine hatte – aber eben sehr kurze. Wir waren also auf eine Echse gestossen, die wenig Interesse daran hatte uns zu beissen und sich gleich nach einem kurzen Fotoshoot im Laub verkroch. Puh!

Die Echse

Wir wurden von schoenem Vogelgezwitscher entlang des Wanderwegs begleitet, alles war schoen gruen bis wir zu einer grossen Bruecke kamen und wir das Elend auf der anderen Seite entdeckten. Auch hier hatte sich das Buschfeuer breit gemacht und der sonst so saftig gruene Wanderweg war ganz verkohlt. Es war ein sehr trauriger Anblick bis wir dann neues Leben entdeckten. Es gab Baeume und Buesche, die neue Aeste und Blueten trugen, dann gab es eine Stelle, wo der Boden komplett schwarz war und quietschgruenes frisches Gras daraus schoss. Der Kreis des Lebens schliesst sich hier und war bewundernswert!

Das Buschfeuer hatte seinen Weg ein ganzes Stueck am Wegrand lang gemacht. Manche Stellen waren merkwuerdig alles war schwarz und mitten drin stand dann noch der ein oder andere lebendige Busch. Der Wanderweg schlaegt sich an einem kleinen Wasserfall vorbei und es gibt einen Haufen Treppen zu bewaeltigen. Die Tierwelt liess immer gruessen, wenn es dem Grossen langweilig wurde, so rannte er voraus, um mehr zu finden und hat die komplette Strecke zu Fuss ohne Hilfe hinter sich gelegt. Der Kleene wurde aber ab und an getragen, da es fuer so sehr kurze Beine doch eine lange anstrengende Strecke ist.

Glenrock Lagoon ist auf jeden Fall eine Wanderung wert, selbst wenn man kein grosser Wanderer ist. Der Strand der einen unten erwartet ist wunderschoen und man denkt gar nicht, dass man in Newcastle ist. Alles ist so friedlich, der Spaziergang fuehrt durch’s Gruene ans tuerkise Wasser – einmalig!

(Falls Ihr an Bildern von Newcastle interessiert seid oder anderen von meiner Seite kontaktiert mich doch einfach ueber www.afinnphoto.com.au oder www.facebook.com/afinnphoto waehrend Ihr da seid klickt doch auf ‚like‘ 😉 es steckt noch alles in den Kinderschuhen, da kann ich jegliche Unterstuetzung gebrauchen)

Fruehlingserwachen

Winter ade – scheiden tut weh!

Gestern war hier in Australien nicht nur Fruehlingsanfang, sondern auch Vatertag! Am letzten Wintertag waren die Kaufhaeuser rappelvoll und niemand am Strand und gestern puenktlich zum Fruehlingsanfang, kamen dann alle in ihren neuerworbenen Fruehlingsoutfits raus und haben sich die Sonne auf den Buckel scheinen lassen. Naja vielleicht waren die Kaufhaeuser auch voll, weil jeder noch ein Geschenk fuer den Papa kaufen musste. Wer weiss!? Warum der Vatertag hier im September gefeiert wird und nicht wie Muttertag gleich zu sein scheint, hab ich noch nicht rausgefunden.

Nach einem generell milden Winter, der dennoch nach langer Hose und Strickjacke verlangte, fing der Fruehling nun doch wie auf Knopfdruck an und es waren schon mehr Sommertemperaturen, am Samstag bis zu 29 Grad. Da ging dann gleich wieder das Klagen los. . . „Oh Gott, wenn der Fruehling schon so warm wird, wie heiss wird dann erst der Sommer!?“ Das Wetter kann doch machen was man will, irgendwas gibt’s immer zum Noergeln!

Wir haben gestern einen wunderschoenen Vatertag verbracht. Morgens waren wir mit lieben Freunden in ‚Murrays Beach‘. Sie hatten uns eingeladen und wir waren noch nie zuvor dort. Der Name ist etwas irrefuehrend. Ich hatte Sandspielzeug und Schwimmsachen fuer die Kinder eingepackt, aber ein Strand war weit und breit nicht zu sehen. Allerdings war es ein wunderschoener Park mit Spielplatz und Grillplaetzen direkt am Lake Macquarie. So entspannend! Als wir wieder abduesten wurde es richtig voll.

Murrays Beach

Nachmittags kam ich mir dann vor wie bei der Mairadtour, nur im September. Das Wetter war wie gesagt so schoen, dass man einfach raus musste. So haben wir die Kinder auf die Ruecksitze geschnallt und sind losgeduest bis zu unserem Lieblingsstrand Nobby’s. Am Ende der Hafenmauer wurden wir von einem Schwarm Delfine fuer die lange Fahrt belohnt und auf dem Rueckweg haben wir dort zum ersten Mal einen Seehund gesehen. Ich hatte schon von ihm gehoert, aber doch an seiner Existenz gezweifelt.

 

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Am Strand war ganz schoen was los, viele haben die Badesaison eroeffnet oder Cricket mit den Kindern gespielt. Alle kamen aus ihren Loechern. Ich war ganz verdattert wie man von einem Tag auf den anderen die lange Hose, Socken und Strickjacke fuer den Bikini tauschen kann.

Winter ade – scheiden tut weh! Oder auch nicht! Was fuer ein Fruehlingserwachen!

 

 

Fotografieren mag ich auch gern . . .

… deshalb war ich die letzten Wochen damit beschaeftigt mein Fotobusiness zu launchen. Schaut Euch doch mal bitte www.afinnphoto.com.au an.

Fotos habe ich schon immer viel und gerne geschossen, aber nach so einem Studium schmeisst man ja nicht alles hin, um zu knippsen. Bis man dann in den Mutterschutz geht und es die Moeglichkeit gibt etwas Neues auszuprobieren. Und so geschah es. . .

Ich spezialisiere mich auf Babies und Kinder. Waehrend es viele Fotografen anstrengend finden Kinder zu fotografieren, macht es mir einen riesen Spass. Ich fotografiere sie meistens im Park oder am Strand und fange so die besten Momente ein. Keine oder nur wenig gestellte Posen, nur wenn die Familie es fuer’s Familienalbum moechte.

Gestern hab ich mein erstes Neugeborenes fotografiert (ausser meiner Kinder natuerlich). Ach Mensch, sie war einfach zu suess. Zuckersuess! Die Fotos wurden alle bei der Familie zu Hause gemacht, dort wo sie sich am wohlsten fuehlen in dieser neuen verantwortungsvollen und ermuedenden Situation. Wenn Ihr Euch gern ein paar Fotos ansehen moechtet, schaut doch auf meiner Facebookseite (afinnphoto) rein. Wenn Ihr schon mal seid, vergisst nicht, die Seite zu moegen und mit Euren Freunden zu teilen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

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Fuer mehr klickt hier.

And the winner of the Best Australian Blogs 2013 comp is

. . . Sneh Roy for her blog Cook Republic. Congratulations to Sneh, go check out her blog.

My category (personal and parenting) was won by David Sedaris with Reservoir Dad. Congratulations!!!

The people choice award was won by Chris Lang with his blog Home I Own, which received 1,468 votes. A total of 16,361 people voted. Wow! Congratulations Chris!

Well another BIG THANK YOU for all my followers who put in the time to vote for me!

Vielen Dank an alle, die fuer mich gewaehlt haben! Herzlichen Glueckwunsch an die Gewinner!

Wunderschoene Herbsttage!

Am Wochenende haben wir einen wunderschoenen Nachmittag am Strand verbracht. Das Meer war ganz ruhig, nur die ein oder andere Welle wurde an Land gespuelt. Der Herbst ist da und er verwoehnt uns mit Mitte zwanzig Grad. Das Unwetter vor ein paar Wochen hat unseren Sand geklaut und nun gibt es tolle „rock pools“ zu erkunden, da die ganzen Steine/Felsen freigelegt sind. Gestern hab ich Euch ja schon eine Vorschau von unserem „Fund“ gegeben und hier nun ein paar Schnappschuesse vom Strand. Viel Spass!

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Steamfest, Maitland – Dampflokomotivenfest in Maitland

Heute hat es uns ganz unerwartet nach Maitland zum ‚Dampflokomotivenfest‘ verschlagen. Da wir zwei Jungs haben, klang es wie ein Sechser im Lotto und wir hatten auch wirklich Spass. Ich bin mir aber sicher, dass Euch die Bilder zum Schmunzeln bringen werden. Denn bei so einem Fest kommt jeder Bauer mit seinem alten Trecker und stellt ihn zur Schau. Die Karussels sind oft so alt, dass ich mich wundere, ob sie ueberhaupt fahrtuechtig sind (heute war das nicht so schlimm). Anstatt Autoscooter und Riesenrad gab es Kamelritt und Lokomotivfahrt und jede Menge alter Maschinen zum Ansehen. Und zum Abschluss haben wir Mickey Maus noch ein paar Baelle in den Mund geworfen – die ist auch hier beruehmt. Alkohol wird uebrigens bei solchen Festivitaeten generell nur selten und auch nur in abgespeerten Bereichen ausgeschenkt (heute war’s ‚trocken‘). Am besten ist der Hund mit dem „Cranky Dog“ (launischer Hund) Schild ueber dem Kopf, den musste ich einfach fotografieren.

This morning we ended up at the Steamfest in Maitland. It sound like the jackpott as we have two little boys and it was a really nice outing. But I’m sure you’ll look at the pics in amusement. These festivities usually attract every farmer and his old trucks, they’ll be all nice and shiny and you can look at the lot. The roller coasters are usually so old, that I often wonder if they wouldn’t be better off in a museum (today they weren’t as bad, which was nice for a change). There was a camel ride and train ride instead of dodgem cars and Ferris wheel and a lot of old machines to look at. To finish the morning off we threw some balls into Mickey Mouse to win a prize, who is famous here as well. By the way, there is usually no alcohol at shows and if there is it’s all fenced off. Today was a dry event. (Most events in Germany serve alcohol – I don’t know of anywhere there is no alcohol). My favourite picture today is the cranky dog, I just couldn’t walk past him.

 

It’s not too late yet, you can still vote for me, please click on the button below. Es ist noch nicht zu spaet, Ihr koennt immernoch fuer mich waehlen. Einfach hier klicken:

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Was macht einen ‚typischen Australier‘ aus?

Ist Euer Australientrip geplant? Alles bis ins letzte Detail? Habt Ihr Euch die besten Tips im Reisefuehrer markiert? Ihr seid also super vorbereitet. Wisst Ihr denn was fuer ein Menschenschlag Euch in down under erwartet? Oder habt Ihr Euch schon immer gewundert, was einen ‚typischen Australier‘ ausmacht?

Surfer

Seit zehn Jahren wohne ich nun schon in Australien und bin mit einem Australier verheiratet. Ueber die Jahre haben wir oft ueber die kleinen aber feinen Unterschiede unserer Kulturen gelacht. Heute moechte ich Euch mal den ‚typischen Australier‘ vorstellen. Falls Euch noch was einfaellt, hinterlasst bitte einen Kommentar.

Die Australier

  1. sind ein sehr entspanntes Volk.
  2. leben frei nach dem Motto „Wird schon werden, Kumpel!“
  3. fragen wie es einem geht, wollen es aber gar nicht wirklich wissen.
  4. zwinkern einem zu und denken sich nichts dabei. Es ist nur eine andere Art des „Hallo“. Sie gruessen auch gerne Fremde.
  5. sagen so oft „Bitte“, „Danke“ und „Entschuldigung“, dass ich mir oft nicht sicher bin, ob sie eigentlich wissen wofuer. Sie finden die Deutschen oft unhoeflich, weil wir diese Woerter nicht so oft gebrauchen. Also vor dem naechsten Urlaub uebt schoen „You’re welcome!“, „Thank you“, „Please“ und „Sorry“ und sagt es mindestens zweimal in jedem Satz, dann solltet Ihr keine Probleme bekommen.
  6. halten sich nicht gern an Regeln und werden sehr kreativ, wenn sie ihre Grenzen testen.
  7. sind eher unpuenktlich. Eine ungeschriebene Regel ist, man faehrt/geht erst zum verabredeten Zeitpunkt los. Bei der Arbeit ist es nicht unbedingt anders (kommt drauf an, wo man arbeitet).
  8. sind ein recht pruedes Volk.
  9. haben keine ‚Brueste‘ oder andere nackte Koerperteile auf ihrer Fernsehzeitung! Und auch keine stoehnenden Call Center Werbungen im Fernsehen. Zum Glueck!
  10. wissen, dass Du Tourist bist, wenn Du a) im ‚Winter‘ bei 20 Grad im Bikini am Strand liegst oder b) oben ohne am Strand liegst (grosses NO NO).
  11. sitzen in Badesachen in der Sauna und werden ganz ‚rot‘, wenn man ihnen erzaehlt, dass man in Deutschland nix in der Sauna traegt.
  12. haben Einzelkabinenduschen in Sportstudios und grosse Angst, dass man ihnen etwas wegguckt!
  13. schluffeln fuer ihr Leben gern in a) Flip Flops im Sommer oder b) Ugg Boots im Winter. Vor zehn Jahren hab ich gedacht, es kann doch nicht angehen, dass die alle in Uggboots zum Supermarkt gehen, nun hab ich aber gehoert der Trend hat’s auch nach Deutschland gemacht. Ihr geht alle in australischen Hausschuhen vor die Tuer!
  14. fahren links und wie sie wollen (siehe Punkt 6). Kinder lernen das Fahren von ihren Eltern – Halleluja!
  15. fahren ueberall mit dem Auto hin, sogar bis an den Spielrand beim Fussball (kein Spass!)
  16. meinen der Freeway heisst ‚free way‘, weil man fahren kann wie man will. (Das hat tatsaechlich mal jemand zu mir gesagt!)
  17. duerfen nur hoechstens 110 km/h fahren.
  18. koennen nicht ‚einfaedeln‘ beim Fahren. Vorsicht ist geboten! Es endet immer mit Stau – ein Phaenomen! Glaub das hat mit Punkt 14. zu tun. Wenn Mama/Papa das nicht kann, dann hat der Nachwuchs keine Chance! Oder doch eher mit Punkt 6, vielleicht machen sie es nur, um die anderen zu aergern? Wer weiss!?
  19. lieben aber trotzdem schnelle Autos. Das hab ich bis heute noch nicht verstanden. Da sitzt jemand im Porsche und darf nicht mal richtig durchtreten. . . was fuer eine Verschwendung und vor allem wie frustrierend, wenn man weiss wie viel Spass es eigentlich machen koennte!
  20. lieben ihren Vierradantrieb, auch wenn sie in der Stadt wohnen
  21. moegen keine Raeder auf der Strasse.
  22. winken den Bus ran und bedanken sich beim Busfahrer, wenn sie aussteigen „Thanks mate!“ Das finde ich total super! Beim naechsten Deutschlandtrip werde ich das mal machen und freu mich schon jetzt auf das verdatterte Gesicht. Aber es ist wirklich ein sehr netter Brauch!
  23. haben oft bis zu vier Kindern.
  24. schicken ihre Kinder schon ab sechs Monaten zum Schwimmunterreicht. Ab zwei Jahren lernen viele schon das Kraulen.
  25. koenen ihre Kinder nennen wie sie wollen. Es gibt jeden Namen in zig Schreibweisen. In meiner Geburtshilfegruppe war ein Paar, die sagten wir haben den Namen aus den Buchstaben unserer beiden Namen zusammengestellt. Es war irgendwas unausprechbares. Na, da hat der Zwerg ja Glueck gehabt 😉
  26. sind stolz auf ihr Land und feiern ordentlich vor allem am Australia Day (26.1)
  27. wissen nicht wann die Queen Geburstag hat. Es gibt einen Feiertag, der heisst „Queen’s Birthday“ und wird in jedem Staat an einem anderen Tag/anderen Monat gefeiert
  28. holen ihren Feiertag am kommenden Montag nach, wenn er auf ein Wochenende faellt. Also gibt es immer ein langes Wochenende, wenn ein Feiertag naht. Was fuer eine super Erfindung!
  29. haben keinen „Personalausweis“.
  30. kennen keine Gemuetlichkeit, es gibt nicht mal ein richtiges Wort dafuer.
  31. stapeln so viel Essen wie moeglich auf den Teller anstatt ein bisschen zu nehmen und dann nach zu nehmen. Unding!
  32. essen morgens frueh „Breakfast“ (Fruehstueck), dann gegen zehn gibt’s „Morning tea“ (einen suessen Snack) zum „Lunch“ gibt’s Sandwich oder eine kleine Mahlzeit, dann gibt’s gegen 3 „Afternoon tea“ (nochmal wie morning tea) und abends gibt es dann was Warmes
  33. lieben ihr Vegemite. Die Liebe versteh ich bis heute nicht! Ein salziger, hefehaltiger Brotaufstrich, der fuerchterlich riecht. In unserem Haushalt wird das Glas so gut wie nie geoeffnet und wenn, dann ist der Deckel in Windeseile wieder drauf. Ich bleib da doch lieber bei Nutella!
  34. haben „Grillen“ zum Nationalsport gemacht. Je groesser der Gasgrill, desto besser!
  35. sind Sandwich Kings! Keiner macht so gute Sandwiches wie die Australier! ;o)
  36. knueddeln den Schinken an der Fleischtheke so sehr, dass man ihn fast nicht wiedererkennt – appetietlich ist das nicht (aber essbar).
  37. sind grosse Fans der asiatischen Kueche. Lecker!
  38. sind unentschieden, ob sie zu Weihnachten ihr Festessen warm oder kalt moegen. Viele grillen oder essen Meeresfruechte und andere moegen ihren warmen Truthahn aus dem Ofen. Der Weihnachtsschinken gehoert aber fast bei allen dazu.
  39. essen ihr Weihnachtsessen mit Papierkronen auf dem Kopf und erzaehlen sich ‚Witze‘ aus den BonBons, die hier zur Weihnachtstradition gehoeren.
  40. machen Geburtstagskuchen so bunt, dass man sich als Deutscher wundert, ob er ueberhaupt essbar ist!
  41. koennen auch ohne Quark (ist hier eher eine Delikatesse und fuerchterlich teuer) einen leckeren Kaesekuchen machen.
  42. moegen Chips in den wildesten Geschmacksrichtungen, Essig und Salz, Huehnchen und sind grosse Fans von Dips und Crackern. Tzaziki wird hier als Dip verwendet, wenn ich es zum Fleisch reicht sind die australischen Besucher meist etwas irritiert.
  43. bekommen ihren Einkauf an der Kasse eingepackt. So entspannend!
  44. sagen nach zwei Tagen Regen „Es regnet seit Wochen!“ und wissen gar nix anzufangen. Sobald es aufhoert sind wieder alle draussen unterwegs.
  45. haben keine Ritze im Bett!
  46. lachen sich kringelig, wenn jemand eine ’normale Badehose‘ anhat. Hier traegt man fast nur Shorts.
  47. meinen als Deutsche/r darf man nicht frieren.
  48. haben meistens keine Heizung und schon gar keine Doppelverglasung – da kann’s im Winter schon mal kalt werden.
  49. ziehen nicht mit Kueche, Gardinen und Lampen um. Das bleibt alles im Haus/in der Wohnung.
  50. haben oft Kakerlaken in der Wohnung, aber das heisst nicht, dass sie dreckig sind!
  51. interessieren sich nicht wirklich fuer Politik. Wahlen sind Pflicht, sonst wuerde sie wahrscheinlich keiner vom Strand locken.
  52. machen sich fuer’s Casino und Pferderennen nicht schick! Man kann in kurzer Hose und Schlappen gehen. Mensch war ich beim ersten Casinobesuch enttaeuscht.
  53. machen eine Ausnahme und kandiedeln sich fuer den ‚Melbourne Cup Day‘ (grosses Pferderennen im November) richtig auf. Auch wenn Leute nicht direkt zum Rennen gehen, wird in jeder Stadt gross gewettet, viele Firmenorganisieren einen Fernseher, um das Rennen zu sehen oder gehen mit den Kollegen in die naechste Kneipe.
  54. sind ganz gross im Wetten: Pferderennen, Hunderennen, Autorennen. . . wo auch immer man sein Geld loswerden kann, sind sie dabei.
  55. feiern ihren Geburtstag an dem Wochenende, das naeher zum Geburtstag ist oder wenn es ihnen am besten passt. Da gibt es keine „Das bringt aber Unglueck Theorien“.
  56. freuen sich wenn man an ihren Geburstag denkt, egal, ob es zwei Tage vorher oder drei Wochen nachher ist. Sie freuen sich einfach, dass man an sie gedacht hat.
  57. laden das Geburtstagskind zum Essen ein. Ich finde das total super, man laedt alle seine Freunde zum Geburtstag ein und geht in ein schoenes Restaurant. Jeder bezahlt ein paar Dollar mehr, so dass das Geburtstagskind nichts zahlt. Macht doch auch viel mehr Sinn, als das man zu seinem Geburtstag einen Kleinkredit aufnehmen muss, nur damit man mit seinen Freunden feiern kann!
  58. lieben Verkleidungsparties! Nicht nur Kinder, nein auch Erwachsene!
  59. ziehen sich fuer den deutschen Geschmack eher ’schrill‘ an, um auszugehen.
  60. haben oft krass pinke Braufjungfernkleider. Und dann ja oft gleich sechs davon nebeneinander, da braucht man eine Sonnenbrille! 😉
  61. brauchen nur ‚einmal‘ heiraten. (es gibt nicht das ‚Standesamt‘ in dem Sinne)
  62. sind im Vergleich zu den Deutschen eher klein.
  63. lieben alles was man draussen machen kann und vor allem Sport.
  64. lieben Lycrafahrradsachen. Es gibt wenige die nur zum Spass Fahrrad fahren, die meisten sehen gleich aus, als ob sie gerade an der Tour de France teilnehmen.
  65. sind total verrueckt nach Rugby und Cricket. Fussball ist nicht so heiss begehrt.
  66. brauchen keine Platzreife fuer den Golfplatz und koennen sehr guenstig spielen, genauso wie Tennis. Ist total super! Die Golfplaetze sind manchmal mit atemberaubendem Ausblick!Golfplatz
  67. koennen ueber sich selbst lachen.
  68. zeigen „ihre Zaehne“ fuer’s Foto, wenn sie lachen. Sie gucken nicht so ernst wie wir Deutschen. (Das brauchte einige Ueberwindung und Jahre der Uebung!)
  69. sind Weltmeister im Abkuerzen. (darling=darl; afternoon=arvo etc und jeder Name wird abgekuerzt oder man bekommt einen neuen Spitznamen).
  70. reisen gern in ihren vier Urlaubswochen und auch weit weg. Im Gegensatz zu uns Deutschen sind sie daran gewoehnt, dass alles weit weg ist und das ist eben mit hoeheren Kosten und laengeren Flugzeiten verbunden.
  71. nehmen sich nicht zu ernst. Viele haben studiert, aber davon steht nichts auf ihrer Visitenkarte. Scheint nur bei Doktoren wichtig zu sein.
  72. sind sehr hilfsbereit.
  73. machen viel Freiwilligenarbeit ohne Bezahlung. Hut ab! Bei sportlichen Wettbewerben sind die alle so heiss darauf dabei gewesen zu sein, dass es oft mehr Freiwillige gibt als Jobs. Bei der Fussballweltmeisterschaft in Deutschland war das ja nicht so ganz so, wenn ich das richtig gehoert hab!?
  74. organisieren „Sausage sizzles“ (Grillen Wuerstchen) fuer jeden guten Zweck.
  75. sind sehr grossherzige Menschen.

Wow, schon 75 Markenzeichen eines „typischen Australiers“, das ging recht flott. Im grossen und ganzen sind die Australier herzensgute, lebenslustige Menschen, die fuer jeden Spass zu haben sind, vor allem wenn der draussen stattfindet. Wenn man mit ‚Please‘ und ‚Thank you‘ ausgeruestet nach Australien kommt, kann so gut wie nichts schief gehen.

Denkt nur dran ‚Augen auf im Strassenverkehr!‘ und „Don’t worry mate!“

BB2013-PCA-vote

Bitte waehlt fuer mich, falls Ihr es noch nicht gemacht habt. Einfach auf „Vote for me now“ klicken. Vielen Dank!

Ostertraditionen in Australien

Immer wieder werde ich gefragt, ob es so etwas wie Ostertraditionen in Australien gibt oder ob man Ostern ueberhaupt feiert. Aber klar doch! Genau wie in Deutschland werden nach Weihnachten die Schokoweihnachtsmaenner aus dem Regal geschupst, um den Osterhasen Platz zu machen. Selbst hier gibt es die goldenen Lindt Hasen mit ihrem roten Halsband und der klitzekleinen goldenen Glocke. Ein ganz besonderes Ostergeschoepf ist der Oster-‚Bilby‘, ein australisches Tier, was wohl versucht hat dem Osterhasen Konkurrenz zu machen, aber ich glaub der mit den langen Loeffeln hat das Rennen gemacht.

IMG_4309Ausser Schokolade gibt es hier die ‚Hot Cross Buns‘, eine Art gewuerztes Rosinenbroetchen mit Zuckergusskreuz verziert. Die Ostereier werden auch hier verziert. Es gibt sogar besonders gute Mogelpackungen mit bedruckten Plastikmanschetten, die man nur ueber das hartgekochte Ei stuelpt und dann in heisses Wasser taucht. Blitzschnell zieht sich das Plastik zusammen und es sieht aus, als ob man Stunden damit verbracht hat, das Ei wunderschoen anzumalen. Vielleicht gibt es das ja mittlerweile auch in Deutschland?

Ostern mag ich in Australien fast lieber als Weihnachten. Vielleicht weil es zur ‚gewohnten Temperatur‘ stattfindet.IMG_4292 Obwohl wir hier in Australien Ostern ja im Herbst feiern statt im Fruehling, ist das Wetter oft mit dem Fruehlingswetter in Deutschland vergleichbar. Falls Ihr mal einen Trip plant, vielleicht um Ostern rum – nicht zu heiss und nicht zu kalt! Aber ich habe gehoert, dass der Osterhase sich in Deutschland dieses Jahr im Schnee auf den Weg machen muss – das ist ja mal was ganz Besonderes! Die Baeume werden in Australien nicht mit Ostereiern geschmueckt, nur in meinem Garten. Ich bin mir nicht so sicher was unser Buddha davon haelt.

Eine andere Tradition in Australien ist die ‚Royal Easter Show‘ in Sydney. Ein grosser Jahrmarkt bei dem die Bauern ihre besten Produkte vorstellen und ihr bestes Viehzeug zur Schau stellen. Fuer die Kinder gibt es ausser Karussels auch einen Streichelzoo.

Also alles in allem sind die australischen Ostertraditionen nicht viel anders als in Deutschland. Man geht zur Kirche, man isst viel wie an allen Feiertagen und verbringt eine schoene Zeit im Rahmen der Familie!

Frohe Ostern!!!

BB2013-PCA-vote

Best Australian Blogs 2013 – bitte waehlt fuer mich!

Hallo Ihr Lieben, nun ist es soweit, Eure Stimme zaehlt beim Wettbewerb fuer den besten australischen Blog 2013!

Bitte klickt hier und findet ‚Gluecklichdownunder‘ auf der zweiten Seite. Um dahin zu kommen, klickt einfach unten rechts auf ’next‘, und dann bin ich so fast in der Mitte zu finden. Ihr klickt dann ein paar mal auf ’next‘, um zum Ende zu kommen. Jeder kann nur einmal waehlen. Aber jeder kann all seinen Freunden von ‚Gluecklichdownunder‘ erzaehlen und vielleicht sind die ja so begeistert, dass sie auch Lust  haben Ihre Stimme fuer mich abzugeben. 😉

Vielen Dank fuer Eure Unterstuetzung und weiterhin viel Spass!

Viele Gruesse vom anderen Ende der Welt!

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